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Ermittlungen wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug in Leipzig

medstra-News 76/2019

Die für Abrechnungsbetrug und Untreue im Gesundheitswesen zuständige Staatsanwaltschaft in Leipzig ermittelt gegen acht Ärzte wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug. Die Ärzte sollen in großem Stil nicht abrechnungsfähige Leistungen bei den Krankenkassen eingereicht haben und dadurch einen Schaden von mehr als 2,5 Millionen Euro verursacht haben. Mitte November kam es im Zuge der Ermittlungen zu einer groß angelegten Razzia, bei der zahlreiche Praxis- und Privaträume durchsucht wurden.
Nach Angaben der Ärztezeitung handelt es sich damit um das größte Ermittlungsverfahren der Schwerpunktstaatsanwaltschaft seit ihrer Gründung im Jahre 2016. Bislang seien 68 Ermittlungsverfahren geführt und davon 31 abgeschlossen worden. In zwei Verfahren wurden Strafbefehle erlassen, in zwei Verfahren wurde Anklage erhoben.


Verlag C.F. Müller

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