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Schadensersatz nach Freispruch im Göttinger Transplantationsskandal?

medstra-News 49/2019

Der Chirurg, der aufgrund seiner Verwicklungen in den Göttinger Transplantationsskandal zunächst wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung angeklagt warletztlich aber freigesprochen wurde, verklagt nun das Land Niedersachsen auf Schadensersatzwie das LG Braunschweig mitteilte.
 

Der Arzt hatte elf Monate in Untersuchungshaft verbracht und dafür bereits eine Entschädigung in Höhe von 8.500 Euro erhalten. Nun macht er einen Schadensersatz in Höhe von über 1,2 Mio Euro geltend, hauptsächlich wegen Verdienstausfalls. So habe er infolge der erlittenen Untersuchungshaft eine mit 50.000 USD im Monat dotierte Stelle in Jordanien nicht antreten können.
 

Das Land bestreitet den Anspruch.


Verlag C.F. Müller

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